Empfehlung vom Medizintechniker
„Für die Elektrotherapie empfehle ich unser System 400V: das Gymna Combi 400 auf dem exklusiven Systemwagen.“
Thomas, Medizintechniker und Inhaber · Den Systemwagen gibt es nur exklusiv bei Praxisladen.de.
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Reizstrom und Ultraschall
Elektrotherapiegeräte gehören mittlerweile zur Grundausstattung von physiotherapeutischen Praxen. In den letzten Jahren haben sich die Produkte stark weiterentwickelt und sind in zahlreichen Varianten erhältlich. Damit das Elektrotherapiegerät Physiotherapeuten gezielt im Berufsalltag unterstützen kann, sollten zuvor die individuellen Anforderungen festgelegt werden.
Elektrotherapiegeräte
Herkömmliche Elektrotherapiegeräte setzen verschiedene Stromformen ein. Dazu gehören Gleichstrom, NMES- Ströme und TENS- Ströme. Bei der Anwendung werden die Elektroden direkt auf die zu behandelnden Hautstellen angebracht. Spezielle Geräte verfügen über vorprogrammierte Behandlungsoptionen, die diagnoseunabhängig ausgewählt werden können. Dabei reicht es lediglich die Elektroden anzulegen, das Programm festzulegen und die Stromstärke in Absprache mit dem Patienten einzustellen. Darüber hinaus können auch selbst Behandlungsschemata einprogrammiert werden, um sie später wieder abrufen zu können. Bei der Auswahl eines geeigneten Elektrotherapiegerätes sollte auf eine einfache Menüführung und das Zubehör geachtet werden.
Ultraschallgeräte
Die Ultraschalltherapie gehört zu der physikalischen Therapie. Das Verfahren setzt auf die mechanische Wirkung, die eine Kompression und Expansion im Gewebe hervorruft. Zudem profitiert das Körpergewebe durch den absorbierten Schall von einer thermischen Wirkung. Der Ablauf einer Ultraschalltherapie erinnert an eine herkömmliche Ultraschalluntersuchung. Auch hierbei wird ein Kontaktgel auf die Haut aufgetragen, das dafür sorgt, dass die Ultraschallwellen vom Schallkopf in das Gewebe übertragen werden. Bei der Ultraschalltherapie ist die richtige Frequenz entscheidend. Ultraschallgeräte verfügen über vorgespeicherte Programme, die die Auswahl für den Therapeuten erleichtern. Angelehnt an bestimmte Krankheitsbilder können Einstellungen wie Frequenz, Dauer und Ultraschallart übernommen werden.
Kombi-Geräte
Häufig vereint ein Gerät auch die Ultraschall- und Elektrotherapie, wodurch Therapeuten nur eine Anschaffung tätigen müssen. Die entsprechende Funktion kann entweder einzeln oder in Kombination angewendet werden. Mit einer kombinierten Therapie gelingt es, zwei zugrunde liegende Ursachen gleichzeitig zu behandeln.
Zubehör
Zubehör wie Gerätewagen sorgen für eine ergonomische und platzsparende Unterbringung aller erforderlichen Materialien zur Durchführung der Therapieverfahren. Zur Grundausstattung der Elektrotherapiegeräte gehören in einigen Fällen Starter-Sets, damit das Produkt sofort eingesetzt werden kann. Elektroden, Vakuumschläuche, Viskoseschwämme und Klettbänder können unkompliziert nachgekauft werden.